Tach – ick hab da mal ne Kleinigkeit!
Christen in Berlin oder JWD, haben heute did Problem, dass sie jar nich mehr did Jargon der Leute quatschen. Und did in Deutschland.
Dann wundern se sich, dass keen Berliner oder Zujereister sie versteht – wa? Watt machen Christianer am liebsten? Sie loofen zu ihrem Kirchen-Miljö, jehen da rinn und quasseln quasie Christianerisch oder aalen sich eenen. Dabei verjessen die Christianer von heute – in die Josse oder in die Platte zu loofen.
Da lebt Heinz mit seener Olle. Da jibts quasie umsonst ne Molle, ne Menge Berliner Luft und keen schönet Wetter. Mit Jesangbuch und Bibel musste beede aber nich kommen. Die puckeln den janzen Tag fürn nen Appel und nen Ei, damit ihr Wonneproppen ne Stulle uffn Teller hat – und keen Sparjeltarzan wird. Da jibts Probleme, echte. An der Ecke ist och ne Pinte. Did is ne Christianer freie Zone. Ick wees och nich warum? Denn der olle Luther aus Wittenberg kikte och den Leuten uffs Maul und trank ne Molle. Aber – die Zeiten ändern sich – wa?! Prost!
Christianer von heute jehen wohl lieber koofen, quasseln von Jebet oder kiken sich im Internet Milchjeschäfte an. Besser als Heinz mit seener Ollen sind die och nicht. Aber die kennen den Heini aus Nazareth mit dem Wackelpeter und der liebt ja och die Berliner. Jott soll ja Knorke sein. Nur – wie solln die Berliner did schnallen, wenn die Christianer nich kapieren, in watt fürne Zeit wir leben? Ick hab da son Animus, did wird off keen Fall besser. Die da oben, ne nicht Jott oder der Heini aus Nazareth – ick meen die in Brüssel, sind janz schön abjebrüht. Die ziehn uns de Schlüppa aus. Heinz mit seener Olle muss jeden Groschen zweemal umdrehen und jammert.
Die Christianer jammern ja och jerne – doch die nennen did beten. Did wart aber. Jott jab Adam und Eva Oogen, Flesh und Beene. Damals qualmten den ollen Luther oder den Bibel Heinis die Socken. Ja, 50km am Tag sind die geloofen. Did waren noch Christianer die halfen. Der aus Nazareth hat sojar Schrippen uff nen Berg und Wackelpeter ausjeteilt. Dann kommt och Bibel und Jesangbuch im Miljö jut an. Heinz mit seener Ollen – und mit dem Wonneproppen aus dem Kiez – würden did och jut finden. Christianer sollten dafür ihre Kirchen-Buden öffnen. Dann kommt da mal Berliner Luft rinn, wa. Ick koffe du hast die Satire kapiert?
Jott segne dich
Ich bin Christian Koch, na – aus Berlin
PS: Eine Satire ist eine Spottdichtung, die gesellschaftliche Missstände aufzeigt. Und die haben wir nach meiner Meinung auch bei uns Christen.
Wer mehr will. Hier geht es zur Playlist bei Youtube: http://www.youtube.com/user/kochministry#g/c/A818064D618AAA41
Worterklärung:
→ Christianer = Christen.
→ Platte = Hochhaussiedlung.
→ Pinte = Kneipe.
→ Molle = Bier.
→ Stulle = Brot.
→ Heini = toller Typ.
→ Wackelpeter = Götterspeise (frohe Botschaft).
→ Schrippen = Berliner Brötchen.
Tags:Armut, Christen in Berlin, Deutschland, EU, Verarmung













Erinnert mich an einen film von Adrian Blass “der Besuch”
Da wurde inn der Kirche angedroht das der Eigentümer käme ja des Jesus und der brachte Typen mit, ja ,Freaks, Gammler und alles und predigte denen auch draussen die Kirchenleute waren zuerst entsetzt das ihre Kirche plötzlich lebendig wird. Der Pastor baute dann Mist und wollte gehen bis Jesus dann zu ihm kam . Er brauchte extrem lange den Pastor zu erreichen. Wurde auch mehrmals rausgeschmissen weil der Pastor sehr alt-eingefahren war, und an die Tradition glaubte.